Die Standseilbahnen der Schweiz

Gütschbahn - Theater Folge 12: Das Parlament stimmt zu

Ob hier eines Tages die Gütschbahn wieder fährt ? Talstation im April 2014Am 26.06.2014 hat der grosse Stadtrat von Luzern mit 29 Ja- zu 16 Nein-Stimmen dem Beitrag von 1,732 Millionen Franken zugestimmt. Mit diesem Betrag möchte sich die Stadt an den Bau- und Betriebskosten der Bahn zum Gütschwald und zum Hotel Gütsch beteiligen.

Die SP und (erstaunlicherweise) die SVP waren für, die Auto- und Bankenpartei FDP und die christliche Kirchenpartei CVP gegen die Gütschbahn.

Ausgerechnet die CVP, welche sich gerne als Familienpartei bezeichnet, stellt sich gegen die Gütschbahn und möchte keinen einfachen Zugang für Familien mit Kindern zum schönsten Erholungsgebiet und Aussichtspunkt der Stadt Luzern!

Die beiden Parteien CVP und FDP kündigten umgehend nach der Abstimmung ein Referendum an:
Bis am 03.09.2014 müssen sie mindestens 800 Unterschriften sammeln, damit es zu einer Volksabstimmung über die Gütschbahn kommt. Voraussichtlich wird also die Luzerner Bevölkerung an der Urne über die geplanten 2 Schrägaufzüge abstimmen. Dann wird sich zeigen, ob die Luzerner ihre Gütschbahn überhaupt noch wollen oder nicht.

Die Standseilbahn zum Hotel Gütsch im Katalog

Neue Stoosbahn: Eröffnung erst 2016

Stoosbahn - Hier fährt ab 2016 die neue StandseilbahnNachdem am 25.11.2013 die Material-Luftseilbahn für die neue Standseilbahn eingestürzt ist, ergeben sich beim Bau der neuen Bahn weitere Verzögerungen. Nach der neusten Planung wird die neue Standseilbahn Mitte 2016 eröffnet.

Baustart war am 22. September 2012. Um diesen wichtigen Meilenstein entsprechend zu feiern, erfolgte am 22. September 2012 um 16:00 der Spatenstich auf dem Stoos.

Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hat im Januar 2013 die Beschwerde der unterlegenen Arge Vanoli/Gasser/Schelbert gegen die Vergabe der Bauarbeiten für die neue Stoosbahn abgewiesen. Pikanterweise ist Georges Schelbert an der Arge Vanoli/Gasser/Schelbert beteiligt und gleichzeitig Verwaltungsrat der Stoosbahnen. Die Arge verzichtete gemäss einer Mitteilung vom 4. Februar 2013 auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Durch diese leidige Beschwerde entstand bereits eine mehrmonatige Verspätung beim Bau der neuen Stoosbahn.